02:32 20 August 2017
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    Irakischer Ölminister sieht keine Gefahr für Ölgesellschaften im Südirak

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    MOSKAU, 08. August (RIA Novosti). Der irakische Ölminister Hussein al-Shahristani sieht keine Sicherheitsprobleme für die Ölfirmen, die die Vorkommen im Südirak betreiben.

    Auf die Frage der RIA Novosti, ob die irakische Regierung den russischen Firmen, die in den Irak kommen, Sicherheit gewährleisten wird, antwortete der Minister: „Südirak, wo sich die Ölfelder befinden, ist eine relativ stabile Region. Ich habe nie gehört, dass die Ölgesellschaften Befürchtungen bezüglich der Sicherheit ihrer Tätigkeit im Südirak äußerten“.

    Die Ölgesellschaften seien überall tätig, auch in unsicheren Regionen wie zum Beispiel Afrika, sagte der irakische Minister.

    „Was die Ölbranche und die Ölfirmen nötig haben, ist ein stabiler, verantwortungsvoller Staat, Regierungsgarantien und eine entsprechende gesetzliche Grundlage“, sagte der Minister in einem Interview gegenüber der RIA Novosti am Mittwoch bei seiner Ankunft in Moskau.

    Der Minister wies darauf hin, dass das neue Ölgesetz, das im Irak entworfen wird, die Mechanismen für die Zusammenarbeit mit den ausländischen Firmen bestimmen und Möglichkeiten für die Entwicklung der Ölbranche geben soll.

    Die Verträge der Ölfirmen, die mit dem Saddam-Hussein-Regime und den Behörden von Kurdistan geschlossen wurden, sollen entsprechend den neuen irakischen Gesetzen revidiert werden, sagte der Minister. Dabei teilte ein Sprecher der russischen Öl- und Gasbranche mit, dass die Sicherheitsspesen die Vertragskosten um ein Drittel steigen lassen.