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    Luftfahrtmesse MAKS: 786 Unternehmen zeigen Erzeugnisse in 15 Pavillons

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    Luft- und Raumfahrtmesse MAKS-2007 (32)
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    Am heutigen Dienstag beginnt in der Moskauer Vorstadt Schukowski die achte Internationale Luft- und Raumfahrtmesse "MAKS 2007".

    MOSKAU, 21. August (RIA Novosti). Am heutigen Dienstag beginnt in der Moskauer Vorstadt Schukowski die achte Internationale Luft- und Raumfahrtmesse "MAKS 2007".

    In den kommenden sechs Messetagen werden etwa 600 000 Besucher erwartet. Die Organisatoren rechnen mit einem Gewinn von 30 Millionen Euro.

    Die erste MAKS-Luftfahrtmesse hatte 1993 stattgefunden, an der sich 260 russische und ausländische Unternehmen beteiligten. In diesem Jahr haben sich zur MAKS 543 russische Konzerne und 243 Unternehmen aus 34 Ländern angekündigt.

    Über 200 (überwiegend russische) Flugzeuge sollen ausgestellt werden.

    Von den Neuentwicklungen werden erstmalig die Jagdflugzeuge Su-35 und MiG-29K/KUB der Generation 4++ präsentiert werden. Es ist nicht ausgeschlossen, dass MiG ein maßstabgetreues Modell eines unbemannten Eingreifapparats vorstellen wird (Voraussetzung ist die Erlaubnis des Verteidigungsministeriums als Auftraggebers).

    Die US-Luftwaffe will ihren strategischen B-52-Bomber, die Jäger F-15 und F-17, das Tankflugzeug KS-135 und den Transporter S-17 zur Messe schicken.

    In die Luft steigen werden die Kunstfluggruppen "Russkije Witjasi" (Russische Recken) und "Strischi" (Segler) sowie die Gruppe "Patrouille de France" der französischen Luftstreitkräfte.

    Die 15 Pavillons der Ausstellung haben eine Fläche von insgesamt rund 40 000 Quadratmetern.

    Die russische Flugzeugbauindustrie zeigt ihre Erzeugnisse in zwei Pavillons. In einem stellen der Flugzeugbauer Suchoi, die Korporation MiG (elf Flugzeuge in der Halle und vier Maschinen in der Luft) sowie der Forschungs- und Produktionsvereinigung Irkut aus. Den zweiten Pavillon besetzen die zivilen Flugzeugbauer: Iljuschin, Suchoi-Zivilflugzeuge, Irkut, Tupolew, das Unternehmen Berijew aus Taganrog und ihre Kooperationspartner.

    Die meisten Raumfahrtunternehmen stellen unter dem Dach von "Roskosmos" (russische Raumfahrtbehörde) aus. Das größte Raumfahrtunternehmen in Russland, Energija, hat seinen Stand in einem anderen Pavillon aufgebaut.

    Russlands Raumfahrttruppen zeigen Trägerraketen der Familien "Proton", "Sojus" und "Molnija", die in Flugtests befindlichen Trägerraketen "Proton-M", "Rokot" und "Sojus-2" sowie die Beschleunigungsblöcke "Bris-M" und "Fregat". Ausgestellt werden außerdem die auf die Zukunft gerichteten Trägerraketen der Familie "Angara", die schon bald vom Weltraumbahnhof Plessezk starten werden.

    Vertreten sind ferner die Satelliten "Glonass-M" und "Glonass-K" für GLONASS (Globales Satelliten-Navigationssystem) sowie die Raumapparate "Nadeschda" für das russische Segment des internationalen Such- und Rettungssystems KOSPAS-SARSAT.

    Die Forschungs- und Produktionsvereinigung Lawotschkin wird Modelle von Raumapparaten zur Erkundung des Mondes und des Mars vorstellen. Darunter die zukunftsorientierte Station "Phobos-Grunt" für den Transport von Bodenproben des Phobos (Mars-Mond) zur Erde und zur Fernerkundung des Mars und den automatischen Apparat "Luna-Glob" zur Erforschung des Mondes.

    Der weltgrößte Titanproduzent WSMPO-Avisma wird zum ersten Mal die weltgrößten Titanstanzteile für die weltweit größten Jumbo Airbus-380 und Titanstanzteile für den neuen Dreamliner-Boeing 787 demonstrieren.

    Das Gros der ausländischen Teilnehmer wird in zwei Pavillons untergebracht werden.

    China hat zur Ausstellung die größte Delegation - über 500 Personen - entsandt.

    Den Sicherheitsvorkehrungen nach übertrifft MAKS alle Luft- und Raumfahrtmessen der Welt. Sämtliche Flüge werden über der Start- und Landebahn stattfinden, sie ist 250 breit (sonst 40 - 60 Meter) und somit die breiteste der Welt. Die Zuschauer werden sich in einer Entfernung von 250 Metern von der Piste befinden. Für Ordnung und Sicherheit der Besucher werden über 7 000 Miliz- sowie Militärangehörige eingesetzt. Außerdem sind Hubschrauber der Luftstreitkräfte, das Luftüberwachungsystem "Oko", der Fesselballon "PA-80", ein Luftschiff sowie Motorboote im Einsatz.

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