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    Gebiet Brjansk bekommt eigenes Futterwerk für Viehwirtschaft

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    BRJANSK, 27. August (RIA Novosti). Russische und ausländische Investoren werden eine halbe Milliarde Rubel (1 Euro entspricht 34,9 Rubeln) in den Bau eines Werkes für die Produktion von Mischfutter im Gebiet Brjansk (380 Kilometer südwestlich von Moskau) anlegen.

    Das teilte der Vizegouverneur Nikolai Simonenko RIA Novosti mit.

    „Der Rindviehbestand in der Region nimmt zu. Allein im vorigen Jahr vergrößerte er sich um zehn Prozent auf 180 000 Stück. In diesem Jahr wuchs auch der Bestand an Schweinen, Schafen, Ziegen und Geflügel an. Wir müssen das Mischfutter außerhalb des Gebiets Brjansk kaufen. Deshalb steigen die Ausgaben an“, sagte er.

    Ihm zufolge werden Investitionen der niederländischen Firma Koudijs Feed B.V. und der russischen Unternehmensgruppe M-Korma sowie der Brjansker Landwirtschaftsbetriebe für eine stabile Futterbasis im Gebiet in Anspruch genommen. Auch die Administration des Gebiets wird ihr Scherflein dazu beisteuern.

    „Die Projektkosten machen insgesamt 530 Millionen Rubel aus. Es ist noch verfrüht, darüber zu sprechen, wieviel Mittel jedes Unternehmen in den Bau des Werkes investieren wird“, sagte der Vizegouverneur.

    Er teilte mit, dass die Kapazität des Werkes für die Produktion von 200 000 Tonnen Mischfutter im Jahr berechnet ist. Unter anderem 130 000 Tonnen granuliertes Futter, 30 000 Tonnen nicht granuliertes Futter und 40 000 Tonnen Konzentrate - eiweiß- und vitaminhaltige Zusätze.

    „Die Produktion wird 2009 aufgenommen. Heute bereitet die M-Korma das Territorium mit einer Fläche von etwa sieben Hektar vor“, sagte Simonenko.

    Laut ihm will die Firma Koudijs Feed in Karatschew (Rayonzentrum im Gebiet Brjansk) ein modernes Werk bauen, das mit europäischen Technologien arbeiten wird. „Im Werk wird es eine voll automatisierte Kontrolle über den Produktionsprozess und ein hohes Niveau der Kontrolle über die Erzeugnisqualität geben“, betonte der Vizegouverneur.

    Er fügte hinzu, dass neue Produktionskapazitäten im Gebiet es ermöglichen werden, die Entwicklung der Viehwirtschaft fortzusetzen.

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