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    Vietnam will mit AKW Energiebedarf decken

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    HANOI, 29. August (RIA Novosti). Das erste Atomkraftwerk Vietnams soll im Jahr 2017 an Netz gehen.

    Das teilte der Energiebeauftragte des vietnamesischen Industrieministeriums, Ta Van Huong, am Mittwoch Journalisten mit.

    Nach Angaben des Ministeriums soll in diesem Jahr eine Ausschreibung über Technologien und Auftragnehmer durchgeführt werden.

    Ta Van Huong verwies auf die Notwendigkeit der Entwicklung der Atomenergiewirtschaft im Land. Bis zum Jahr 2015 sollen Vietnams Energie-Quellen ausgeschöpft sein. „Der Bau von Atomkraftwerken wird selbstverständlich notwendig sein“, sagte der Mitarbeiter des Ministeriums.

    Nach seinen Angaben hat Wasserstromenergie einen Anteil von etwa 60 Prozent und Wärmenergie (darunter durch die Verbrennung von Kohle und Erdgas) einen Anteil von 33 Prozent an der Gesamtkapazität der Kraftwerke des Landes in Höhe von mehr als 12 000 Megawatt. Im Jahre 2006 hat Vietnam 58,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und somit seinen Innenbedarf gedeckt. Doch „die Produktion von jährlich 500 Kilowattstunden Strom pro Kopf ist keine hohe Kennzahl“, sagte der Beamte. „Wir wollen diese Ziffer im nächsten Jahrzehnt vor allem durch den Bau von Atomkraftwerken verdoppeln“, fügte er hinzu.

    Das Wachstum der Stromzeugung in Vietnam liegt bei 14 bis 20 Prozent jährlich.

    In Hanoi werden Ende Oktober erstmals ein großes Energieforum und eine Handelsmesse durchgeführt, an denen sich mehr als 100 in- und ausländische Unternehmen beteiligen sollen.

    Zu den russischen Ausstellern gehören die russische Atombehörde (Rosatom) und Sagranenergostroimontasch, die auf den Bau von Kraftwerkanlagen im Ausland, in Russland und in GUS-Ländern spezialisiert ist.

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