16:54 23 Oktober 2018
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    WTO-Beitritt: - Erster Vizepremier Russlands: Risiken werden vom Staat minimiert

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    TAMBOW, 29. August (RIA Novosti). Der WTO-Beitritt Russlands ist zwar mit gewissen Wirtschaftsrisiken verbunden, aber der Staat wird sich um eine Minimierung dieser Risiken bemühen.

    Diese Auffassung vertrat der Erste Vizepremier Russlands Dmitri Medwedew am Mittwoch in Tambow bei einem Treffen mit Journalisten des Zentralen Föderalbezirks. Medwedew beantwortete somit die Frage nach den Folgen des WTO-Beitritts Russlands für die nationale Landwirtschaft.

    Laut Medwedew würde der Beitritt zur WTO nicht nur eigene Märkte öffnen, sondern auch die Erschließung der Märkte dritter Länder ermöglichen und die Wirtschaft des Landes konkurrenzfähig machen.

    „Der Beitritt zur WTO ist ein schmerzvoller Prozess, aber wir sollten nicht denken, dass nur wir so gequält werden. Dies ist für alle Länder ein schwieriger Prozess, der gewisse Risiken in sich birgt“, sagte Medwedew.

    Der Erste Vizepremier stimmte der Meinung zu, dass die russische Landwirtschaft auf den WTO-Beitritt empfindlich reagieren würde. „Wir können und sollten uns nicht völlig verschließen, zur gleichen Zeit kann dieses Ventil auch nicht voll geöffnet werden“, sagte Medwedew.

    Er erwähnte in diesem Zusammenhang die jüngste Situation, da importiertes europäisches Schweinefleisch von minderwertiger Qualität faktisch den russischen Markt überfüllt und die einheimischen Produzenten sogar daran gehindert hat, ihre Fleischerzeugnisse zu Selbstkosten zu verkaufen. „Wegen der Einfuhr ausländischer Fleischerzeugnisse konnten einheimische Hersteller der Konkurrenz nicht mehr standhalten, so etwas ist ebenfalls unzulässig“, sagte der Erste Vizepremier.

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