16:07 23 November 2017
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    Russland investiert 100 Milliarden Dollar in Erschließung des Kaspi-Schelfs

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    Die Erschließung des russischen Schelfs im Kaspischen Meer erfordert Investitionen in Höhe von insgesamt 100 Milliarden Dollar.

    ASTRACHAN, 31. August (RIA Novosti). Die Erschließung des russischen Schelfs im Kaspischen Meer erfordert Investitionen in Höhe von insgesamt 100 Milliarden Dollar.

    Das sagte Russlands Erster Vizepremier Sergej Iwanow bei einem Pressegespräch am Freitag in Astrachan (Wolgagebiet).

    Wie der Generaldirektor der Ölgesellschaft Lukoil-Nizhnevolzhskneft, Nikolai Nikolajew, zuvor auf einer Beratung über die Entwicklung des Schiffbaus am Kaspischen Meer mitgeteilt hatte, sollen im dortigen russischen Gebiet bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 30 Millionen Tonnen Erdöl und 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert werden.

    Laut Nikolajew belaufen sich die Vorräte dieser neuen Erdöl- und Erdgasprovinz schätzungsweise auf vier Milliarden bis fünf Milliarden Tonnen Brennstoffeinheiten. Schon im Jahr 2009 wird am Vorkommen „Kortschagin“ und im Jahr 2012 am Vorkommen „Filanowski“ mit der Erdölförderung begonnen. Im Jahr 2015 beginnt die Erdgasförderung am Vorkommen „Chwalynski“, dessen Vorräte auf 300 Milliarden Kubikmeter geschätzt werden.

    Für den Abbau der oben genannten Vorkommen sollen laut Nikolajew 50 Bohrinseln und mehr als 100 Versorgungsschiffe gebaut werden. Diese Vorkommen werden jetzt von den russischen Unternehmen Gasprom, Rosneft und Lukoil sowie vom kasachischen Unternehmen KazMunaiGaz erschlossen.

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