22:12 20 November 2017
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    Russlands Landwirtschaftsminister bewertet einheimische Fischerei positiv

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    ASTRACHAN, 31. August (RIA Novosti). Die Entwicklung der russischen Fischwirtschaft behält in diesem Jahr positive Dynamik bei.

    Das betonte der russische Landwirtschaftsminister Alexej Gordejew am Freitag in einer Sitzung des Staatsrates in Astrachan.

    „Russland spielt weiterhin eine bedeutende Rolle im internationalen Handel mit Fischwaren. Russland liegt gegenwärtig an sechster bis siebenter Stelle unter den Ländern, die Fischfang und Fischverarbeitung betreiben“, sagte der Minister.

    Er teilte zugleich mit, dass im Jahre 2006 von den 1,3 Millionen Tonnen exportierten Fischerzeugnissen nur 300 000 Tonnen vom Zoll abgefertigt wurden.

    Der Import beläuft sich schätzungsweise auf 900 000 Tonnen. Die entsprechenden Abführungen an den Staatshaushalt haben im vergangenen Jahr insgesamt 21,6 Milliarden Rubel (617 Millionen Euro) betragen.

    Gordejew teilte mit, dass der Konsum von Fisch und anderen Meeresfrüchten pro Kopf der Bevölkerung in den vergangenen Jahren gestiegen ist.

    Der Minister verwies auf das bestehende Potential der Entwicklung der Fischwirtschaft.

    Laut Gordejew hat sich der Fang aquatischer Bioressourcen in den zurückliegenden 15 Jahren um 60 Prozent verringert.

    Doch in den letzten drei Jahren zeichnen sich laut Minister positive Wandlungen in der Branche ab. Der Fang von Bioressourcen ist im Jahre 2006 um 2,5 Prozent und die Produktion von Fischerzeugnissen, einschließlich Konserven, etwa um 1,5 Prozent gestiegen.

    Gordejew nannte sieben Hauptaufgaben der Verwaltung der Fischwirtschaft: eine allseitige Erforschung aquatischer Bioressourcen, die Festlegung von Fangregeln für die russischen Fischfangunternehmen, internationale Zusammenarbeit in diesem Bereich, die Reproduktion von Wasser- und Bioressourcen und deren Nutzungskontrolle, den Schutz der Fischbestände und die Entwicklung der Aquakultur.

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