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    Russland erhöht wieder Ölexportzoll

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    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Der russische Ölexportzoll wird ab 1. Oktober dieses Jahres um 26,4 US-Dollar auf 250,3 US-Dollar je Tonne erhöht.

    Das teilte der stellvertretende Leiter der Abteilung für Zollzahlungen des Departements Steuer-, Zoll- und Tarifpolitik des russischen Finanzministeriums, Alexander Sakowitsch, am Montag RIA Novosti mit.

    „Der durchschnittliche Überwachungspreis machte im Juli und im August 71,61 US-Dollar je Barrel aus, so beträgt der höchstmögliche Zoll 250,37 US-Dollar je Tonne. Das bedeutet, dass wir einen Zoll auf die Ölausfuhr aus Russland von 250,3 US-Dollar je Tonne festlegen“, sagte er und verwies darauf, dass sich der Ölzoll seit dem 1. August dieses Jahres auf 223,9 US-Dollar je Tonne beläuft.

    Es sei ein absoluter Rekord für die Zollhöhe, fügte er hinzu. Im vergangenen Jahr habe der höchste Exportzoll 237,6 US-Dollar je Tonne betragen, so Sakowitsch.

    Die russischen Exportzölle für Erdöl und Ölprodukte werden von der Regierung alle zwei Monate mit Hilfe einer speziellen Formel auf der Basis der jeweiligen zweimonatigen Überwachung des Preises für russisches Erdöl der Marke Urals auf den Weltmärkten revidiert.

    Der stellvertretende Abteilungsleiter teilte weiter mit, dass der Exportzoll für leichte Erdölderivate ab 1. Oktober dieses Jahres 181,0 US-Dollar je Tonne (gegenüber dem derzeitigen Zoll von 163,2 US-Dollar) und der für Dunkelprodukte 97,5 US-Dollar je Tonne (gegenüber 87,9 US-Dollar) betragen werde.

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