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    Chinesen sollen Wohnviertel in Sankt Petersburg bauen

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    PEKING, 04. September (RIA Novosti). Beim derzeitigen Besuch einer Delegation des russischen Föderalbezirks Nordwest in China wird mit Kooperationsabschlüssen von schätzungsweise 600 Millionen US-Dollar gerechnet.

    Darüber informierte der stellvertretende Bevollmächtigte des russischen Präsidenten im Föderalbezirk Nordwest, Jewgeni Lukjanow, am Dienstag. Er sprach auf einer Pressekonferenz im Russischen Informationszentrum, das von RIA Novosti in Peking eingerichtet worden war.

    Laut Lukjanow geht es unter anderem um ein Projekt für den Bau eines Wohnviertels im Gesamtwert von 500 Millionen US-Dollar durch chinesische Unternehmen in Sankt Petersburg und um die Zusammenarbeit bei der Produktion von Energieanlagen.

    „Um Schleichwerbung zu vermeiden“, nannte Lukjanow nicht das Sankt Petersburger Unternehmen beim Namen, das der chinesischen Seite den Auftrag anbietet. Die Auswahl des chinesischen Auftragnehmers soll in Gemeinschaft mit der Export-Import-Bank Chinas erfolgen, so Lukjanow.

    Die russische Abordnung besucht China, um das Wirtschaftspotential des Föderalbezirkes Nordwest vorzustellen, Investitionen für diese Region zu mobilisieren und die Zusammenarbeit mit chinesischen Geschäftspartnern zu entwickeln.

    Lukjanow teilte mit, dass während des Besuchs Treffen mit leitenden Mitarbeitern des Handelsministeriums, des Staatskomitees für Entwicklung und Reformen und der Export-Import-Bank Chinas stattfinden. Vorgesehen ist eine Reise nach Shanghai, wo die Delegationsmitglieder ein Gespräch mit der Stadtverwaltung führen werden.

    Lukjanow teilte ferner mit, dass während des Besuchs die Vorbereitung des gemeinsamen Wettbewerbs „Russisch-chinesische Wirtschaftsprojekte des Jahres 2007“ unter Beteiligung der Export-Import-Bank Chinas erörtert werden soll.

    Die Leitung des Föderalbezirks betrachte den Übergang zum High-Tech-Austausch, den Handel mit Maschinen und sonstigen High-Tech-Erzeugnissen als einen vorrangigen Bereich der Zusammenarbeit mit China.

    Nach Meinung Lukjanows sollte es nicht nur um Lieferungen schlechthin, sondern um eine Vereinigung von Technologien gehen, die in beiden Ländern mit unterschiedlichem Erfolg angewendet würden.

    Als wichtige Bereiche der Kooperation mit China bezeichnete Lukjanow Postwesen und Telekommunikation, Energiewirtschaft, Kraftfahrzeugbau, Flugzeugbau und Raumfahrt, Atomtechnologien, den Bau von Autobahnen und Hochgeschwindigkeitszügen.

    Der Warenumsatz zwischen dem russischen Föderalbezirk Nordwest und China in den ersten sieben Monaten 2007 betrug 2,36 Milliarden US-Dollar.

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