05:23 21 November 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    Russlands Fischereibehörde will Fischfangflotte kürzen

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 12 0 0
    MOSKAU, 04. September (RIA Novosti). Die russische Fischfangflotte muss zur Optimierung der Vergabe der Fangquoten gekürzt werden.

    Das sagte der Chef der Fischereibehörde Russlands Andrej Kraini am Dienstag bei einer RIA-Novosti-Pressekonferenz.

    Rund 80 Prozent der russischen Schiffe seien veraltet und die Zahl der Schiffe werde binnen zehn Jahren allein wegen abgelaufener Nutzungsdauer erheblich zurückgehen, sagte er.

    Dabei äußerte Kraini die Meinung, dass es außer der Abschreibung der ausgedienten Schiffe Sinn hätte, wenn der Staat einen Teil der Fischfangflotte kaufen würde.

    Die Fischfang-Quoten werden gegenwärtig nämlich zu gleichen Anteilen zwischen allen Schiffen verteilt. Und wegen der großen Anzahl der Schiffe sei der Umfang der Quote für jedes einzelne Schiff zu niedrig und unwirtschaftlich, erläuterte Kraini. Somit sei der Fischer einfach gezwungen, über die Quote hinaus zu fangen, „um über die Runden zu kommen“.

    „Wir müssen dazu beitragen, dass es weniger Schiffe gibt. Dann hat jedes einzelne Schiff mehr Fangmöglichkeiten und diese sind wirtschaftlich. Damit unsere Fischer in russischen Banken Kredite bekommen und damit es weniger Kontrollorgane gibt“, sagte er.

    Somit werden für den Fischer die notwendigen Bedingungen geschaffen, die ihm eine normale transparente Arbeit erlauben, sagte Kraini.

    „Wenn er danach nicht arbeitet, schalten wir den Strafapparat ein“, schloss der Chef der Fischereibehörde ab.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren