06:38 22 November 2017
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    Wirtschaftsministerium: Russlands Wirtschaft verzeichnet Überhitzung, aber keine Krise

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    In der russischen Wirtschaft wird eine gewisse Überhitzung beobachtet, aber es gibt weder eine Krise noch Voraussetzungen dafür.

    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). In der russischen Wirtschaft wird eine gewisse Überhitzung beobachtet, aber es gibt weder eine Krise noch Voraussetzungen dafür.

    Das sagte der Direktor des Departements für die makroökonomischen Prognosen des russischen Wirtschaftsministeriums, Andrej Klepatsch, am heutigen Mittwoch auf einer Pressekonferenz.

    Klepatsch präzisierte, er meine insbesondere den Banksektor und den Immobilienmarkt. Das russische Finanzsystem und darunter der Banksektor hätten eine sehr hohe Beständigkeit gegen die Weltkrisen gezeigt. Zugleich würden sich im russischen Finanzsystem derzeit Anpassungen vor dem Hintergrund des bisherigen hohen Wachstumstempos ereignen, so Klepatsch.

    Er verwies auf einen vorübergehenden Liquiditätsmangel im Banksektor: Gegenüber dem Juni verringerten sich die Bestände auf den Einlagenkonten im August deutlich. „Dabei wurde nicht nur die überschüssige Liquidität verschluckt. Es entstand sogar ein Mangel daran“, fügte der Departementsdirektor hinzu.

    „Der Liquiditätsmangel bedeutet nicht, dass wir eine Krise im Banksektor oder Voraussetzungen dafür haben, das bedeutet nur eine Anpassung des Wachstums des Banksektors“, sagte er.

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