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    Siemens will bei Interros Aktien des Konzerns Power Machines kaufen

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    MOSKAU, 05. September (RIA Novosti). Der deutsche Konzern Siemens will bei der Holding Interros das ihr gehörende Aktienpaket des Energiemaschinenkonzerns Power Machines kaufen.

    Das erfuhr RIA Novosti im Pressedienst von Interros.

    Interros besitzt gegenwärtig 30,4 Prozent der Aktien von Power Machines. „Siemens hat vor kurzem beim Föderalen Antimonopoldienst (russ. Abk.: FAS) einen Antrag auf den Erwerb dieses Aktienpaketes eingereicht und uns über seine Absicht informiert, sein Vorrecht auf den Erwerb unseres Paketes geltend zu machen“, hieß es bei Interros.

    Neben der Holding sind zurzeit auch der Stromkonzern RAO UES und der Konzern Siemens (mit je 25 Prozent und einer Aktie) Aktionäre von Power Machines. Weitere mehr als 19,5 Prozent der Aktien entfallen auf die Minoritätsaktionäre. Im Juli hatten Interros und RAO UES die Absicht bekundet, ihre Aktien zu verkaufen.

    Der russische Antimonopoldienst hat am 31. August den Anträgen der Unternehmen Highstat Limited (das unter Kontrolle des Severstal-Hauptbesitzers Alexej Mordaschow steht) und Stephens Capital Ventures S.A. (eine Struktur der Holding Basic Element von Oleg Deripaska) auf die Kontrollübernahme bei der Aktiengesellschaft Power Machines stattgegeben. Die Behörde erlaubte es Mordaschow und Deripaska, 100 Prozent bzw. 82 Prozent der Aktien der Energiemaschinenholding zu erwerben.

    Späterhin beschloss der Aufsichtsrat von RAO UES, auf das Vorrecht zum Kauf von 30,4 Prozent der Power-Machines-Aktien, die Interros anbietet, zu verzichten, und das Paket der Energieholding zum Startpreis von 5,40 Rubel je Stammaktie zu verkaufen.

    Nach Angaben des Antimonopoldienstes hat Power Machines derzeit einen Anteil von rund 37 Prozent am russischen Markt für Turbinen, Turbogeneratoren, Wassergeneratoren und Stromausrüstungen.

    Die Aktiengesellschaft Power Machines ist der landesweit führende Hersteller und Lieferant von Ausrüstungen für Wasser-, Wärme-, Gas- und Atomkraftwerke sowie für Stromübertragung und -verteilung.

    Zur Aktiengesellschaft Power Machines gehören die „Leningrader Metallwerke“, „Elektrosila“, das „Werk für Turbinenschaufeln“ und das Absatzunternehmen „Energomashexport“. Darüber hinaus besitzt Power Machines rund 35 Prozent der Aktien der Vereinigung Forschungsinstitut für Kessel- und Turbinenbau „Polsunow“ (Sankt Petersburg).

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