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    Moskauer Airbus-Niederlassung: Kein Kommentar zu Abramowitsch und A-380

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    MOSKAU/PARIS, 05. September (RIA Novosti). Die Moskauer Niederlassung des Flugzeugbaukonsortiums Airbus gibt keinen Kommentar zu den Meldungen französischer Medien, dass der russische Milliardär Roman Abramowitsch das weltweit größte Passagierflugzeug A-380 gekauft hat.

    Die Pressesprecherin der Airbus-Niederlassung in Russland und der GUS, Maria Schljachtowa, teilte RIA Novosti mit, dass das Unternehmen den möglichen Kauf einer A-380 durch Abramowitsch überhaupt nicht kommentieren könne, bis der Milliardär selbst dieses Geschäft nicht bestätigt habe.

    Zuvor muss die jeweilige Privatperson selbst über ihr Geschäft mit Airbus informieren, sagte Schljachtowa. So kommentierte sie eine Meldung der französischen Zeitung Figaro, dass der Gouverneur von Tschukotka und Besitzer des britischen Fußballklubs Chelsea, Abramowitsch, als erste Privatperson eine A-380 für 300 Millionen US-Dollar gekauft habe.

    Die Zeitung schreibt, dass Abramowitsch, der derzeit eine Boeing 767 benutzt, die A-380 für seinen persönlichen Bedarf gekauft hätte. Figaro teilte mit, dass der Pressedienst des Milliardärs es ablehnte, diese angeblich im Sommer dieses Jahres während der Luftfahrtausstellung in Le Bourget veröffentlichte Information zu bestätigen.

    Die Airbus-380 war zum ersten Mal 2005 vorgestellt worden. Laut der Zeitung soll die Maschine von Abramowitsch 2011 fertig sein.

    Laut der Zeitschrift Forbes besaß Abramowitsch im April dieses Jahres ein Vermögen von fast 20 Milliarden US-Dollar.

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