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    Gebiet Tscheljabinsk und tschechische Industrie bauen Kooperation aus

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    TSCHELJABINSK, 06. September (RIA Novosti). Eine Delegation aus Tschechien mit dem stellvertretenden Verkehrsminister Emanuel Sip an der Spitze hat mit dem Gouverneur des Gebietes Tscheljabinsk, Pjotr Sumin, Kooperationsprojekte erörtert.

    Das berichtet ein Korrespondent von RIA Novosti.

    “Beide Seiten haben Möglichkeiten dafür und gegenseitiges Interesse, um die Zusammenarbeit auszubauen“, sagte der Gouverneur bei dem Treffen. Ihm zufolge werden in dem russischen Gebiet größere medizinische Einrichtungen gebaut, die mit moderner, hochwertiger Technik ausgestattet werden müssen. Tscheljabinsk sei bereit, die Angebote der tschechischen Hersteller von Medizintechnik zu erörtern, so Sumin.

    Außerdem gehört das Gebiet Tscheljabinsk als Industrieregion zu den fünf stromintensivsten Föderationsmitgliedern in Russland. Der von den Tschechen angebotene Bau eines Kraftwerks sei von Interesse, sagte der Gebietsgouverneur.

    Laut Sip ist das Gebiet Tscheljabinsk von den 32 Regionen Russlands, mit denen Tschechien zusammenarbeitet, besonders interessant. Denn das Gebiet habe immense Vorräte an Bodenschätzen, eine hochentwickelte Industrie und sachkundige Fachleute, so der tschechische Delegationschef.

    Der Außenhandelsumsatz zwischen dem Gebiet Tscheljabinsk und Tschechien lag im Jahr 2006 bei mehr als 41 Millionen US Dollar. Rund 17 Millionen US Dollar davon entfielen auf den Export und etwa 24 Millionen US Dollar auf den Import. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres hat der Außenhandelsumsatz zwischen Tschechien und dem Gebiet Tscheljabinsk 13,7 Millionen US-Dollar betragen.

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