08:51 21 November 2017
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    Gasprom und Kogas wollen Energieträger in dritten Staaten produzieren

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    MOSKAU, 07. September (RIA Novosti). Der russische Energiekonzern Gasprom und die südkoreanische Firma Kogas wollen gemeinsam Energieträger in dritten Staaten produzieren.

    Darum ging es am Freitag bei einem Treffen des stellvertretenden Gasprom-Vorstandschefs Alexander Medwedew mit Kogas-Exekutivdirektor Lee Soo Hoo am Rande des APEC-Forums.

    Wie aus einer Mitteilung des russischen Konzerns hervorgeht, hatten Medwedew und Lee Soo Hoo die Erfüllung des Regierungsabkommens zwischen beiden Staaten über Zusammenarbeit in der Gasindustrie erörtert und über russische Gaslieferungen nach Südkorea diskutiert.

    Der südkoreanische Gasmarkt ist auf Flüssiggas-Importe angewiesen. Ein verzweigtes Versorgungsnetz verbindet die Flüssiggas-Terminale an der Küste mit den wichtigsten Verbrauchszentren. Erdgas wird für die Stromerzeugung sowie in der Industrie und Kommunalwirtschaft verbraucht.

    Kogas wurde 1983 gegründet. Dem Staat gehören 62 Prozent der Aktien der Firma, die sich mit Bau und Betrieb von Flüssiggas-Terminalen und Versorgungsnetzen sowie mit Auslandsprojekten und Forschungen beschäftigt. Kogas besitzt drei Flüssiggas-Terminale.

    Das Regierungsabkommen über Gaslieferungen an Südkorea wurde am 17. Oktober in Seoul von Gasprom unterzeichnet. Im Oktober 2006 lieferte Gazprom Marketing and Trading Ltd. (gehört zu Gasprom) das erste Flüssiggas nach Korea.

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