04:30 23 November 2017
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    Tadschikistan bootet russischen Alu-Konzern durch staatliche Stromholding aus

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    MOSKAU, 11. September (RIA Novosti). Russland und Tadschikistan wollen ein neues Regierungsabkommen abschließen, wonach der russische Stromkonzern RAO UES den Bau des Wasserkraftwerkes Rongun übernimmt.

    Das teilte Wadim Gustow, Mitglied des Föderationsrates (Oberhaus des russischen Parlaments) und Vorsitzender des Ausschusses für Angelegenheiten der GUS, am Dienstag mit.

    Ende Sommer hatte der zentralasiatische Staat auf die Einbindung des russischen Aluminium-Konzerns UC Rusal in den Bau des Wasserkraftwerkes verzichtet und einen entsprechenden Vertrag mit ihm gekündigt.

    Laut Vertrag sollte Rusal das Wasserkraftwerk Rogun, das größte in Tadschikistan, errichten. Der Bau begann nicht, weil die Seiten über die Höhe des Staudammes und die Leistung des Kraftwerkes uneinig waren.

    Das Wasserkraftwerk Rogun soll 110 Kilometer östlich der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe errichtet werden. Die Leistung ist mit 3600 MW geplant. Die Bauarbeiten hatten noch 1976 begonnen, wurden jedoch nach dem Zerfall der Sowjetunion im Jahre 1991 abgebrochen. 1994 wurde der Staudamm durch eine schwere Überschwemmung zerstört.

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