14:53 21 November 2017
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    Rosatom-Chef und Irans Außenminister besprechen Fertigstellung von AKW Bushehr

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    Der Chef der russischen Atomenergiebehörde, Sergej Kirijenko, und der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki halten am Mittwoch ein Arbeitstreffen in Moskau ab.

    MOSKAU, 12. September (September). Der Chef der russischen Atomenergiebehörde, Sergej Kirijenko, und der iranische Außenminister Manuchehr Mottaki halten am Mittwoch ein Arbeitstreffen in Moskau ab.

    Kirijenko und Mottaki sind die Kovorsitzenden der bilateralen Regierungskommission für die Zusammenarbeit in Handel und Wirtschaft. Wie RIA Novosti erfuhr, wird der Abschluss des Baus des ersten Atomkraftwerks im iranischen Bushehr im Mittelpunkt der Unterredungen stehen.

    „Der Verhandlungsprozess mit der russischen Seite über die Regelung der technischen Fragen hat bereits Ergebnisse und Fortschritte gebracht“, hatte zuvor der Sprecher des iranischen Außenamtes, Mohammad Ali Hosseini, mitgeteilt. „Man muss allerdings den endgültigen Abschluss der Verhandlungen abwarten.“

    „Wichtig ist die prinzipielle Haltung der russischen Partner, die darin besteht, dass das Projekt in Bushehr umgesetzt werden muss“, fügte er hinzu.

    Der Termin für die Inbetriebnahme des ersten iranischen Atomkraftwerks war wegen fehlender iranischer Zahlungen verschoben worden. Im Juli teilte Iwan Istomin, Chef des Unternehmens Energoprogress - des russischen Auftragnehmers beim Bau des AKW - in einem RIA-Novosti-Gespräch mit, das Kraftwerk werde frühestens im Herbst 2008 fertiggestellt. Dementsprechend verschiebt sich auch der Termin der Inbetriebnahme.

    Der iranische Atom-Unterhändler Ali Laridschani erklärte am 6. September, Iran und Russland hätten den Zeitplan für den Bau des AKW Bushehr abgestimmt. Diese Erklärung wurde aber damals von den russischen Unternehmen, die für den AKW-Bau zuständig sind, nicht bestätigt. Zugleich betonte Rosatom-Pressesekretär Sergej Nowikow, Russland setze sich keinen festen Zeitrahmen für den Abschluss der Verhandlungen mit Iran über den AKW-Bau.

    Das Bushehr-Projekt wird auf eine Milliarde Dollar geschätzt. Insgesamt beläuft sich der Warenumsatz zwischen beiden Ländern auf rund zwei Milliarden Dollar im Jahr.

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