19:32 22 November 2017
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    Russland und Armenien brauchen reguläre Fährverbindungen

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    JEREWAN, 14. September (RIA Novosti). Unregelmäßige Verkehrsverbindungen sind weiterhin das Hauptproblem in den russisch-armenischen Wirtschaftsbeziehungen.

    Darauf verwies der Kovorsitzende der bilateralen Regierungskommission und amtierende Verkehrsminister Russlands, Igor Lewitin, am Freitag.

    „Wir haben gewisse Schritte zur Lösung des Verkehrsproblems getan, indem wir eine Eisenbahn- und eine Autofähre dem Verkehr übergeben haben“, sagte der Minister auf einer Pressekonferenz in Jerewan. Er bedauerte zugleich, dass der Fährverkehr keinen regulären Charakter hat.

    Laut Lewitin könnte das Problem gelöst werden, wenn beide Seiten einen stabilen Transport sichern würden. Für einen regulären Fährverkehr sollten die Zahl der Fährschiffe und die Gütermengen sowohl auf dem Weg von Armenien nach Russland als auch in entgegengesetzter Richtung vergrößert werden, äußerte der Minister.

    Lewitin drückte seine Zufriedenheit mit den jüngsten Ergebnissen der russisch-armenischen Kooperation im Energiebereich aus. „Am Anfang war vieles unklar, so beispielsweise wer und wie die Strukturen in dieser Sphäre verwalten sollten. Jetzt kann konstatiert werden, dass hier recht dynamische Wandlungen eingetreten sind“, betonte der Minister.

    Russische Unternehmen besitzen bzw. verwalten rund 80 Prozent der Betriebe der armenischen Energiebranche. So wurde das Armenische Atomkraftwerk im September 2003 dem Unternehmen Inter Rao UES, einer Struktur des russischen Stromversorgers RAO UES und der Holding Rosenergoatom, in Treuhandverwaltung übergeben.

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