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    Automobilkonzerne bauen sechs Autowerke in Russland

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    MOSKAU, 14. September (RIA Novosti). Russlands Wirtschafts- und Handelsministerium hat mit einer Reihe von ausländischen Automobilkonzernen Memoranden über den Bau von Automobilwerken in Russland unterzeichnet.

    Das teilte Ministeriumssprecher Dmitri Lewtschenkow am Freitag RIA Novosti mit. Nach seinen Worten wird General Motors bei Sankt Petersburg Opel- und Chevrolet-Fahrzeuge montieren. Der japanische Hersteller Isuzu wird gemeinsam mit dem russischen Unternehmen Severstal-Avto in der Wolga-Republik Tatarstan Nutzfahrzeuge mit einer Tragfähigkeit von bis zu fünf Tonnen samt Zulieferteilen produzieren.

    Darüber hinaus will Severstal-Avto in Tatarstan Fiat Linia und Ssangyong-Pkw bauen. Laut Lewtschenkow kann in diesem November mit Mitsubishi ein Abkommen über eine Fahrzeugmontage abgeschlossen werden.

    General Motors will laut Lewtschenkow in einem Werk bei Sankt Petersburg bis zu 125 000 Opel- und Chevrolet-Fahrzeuge im Jahr bauen und 200 Millionen Dollar in das Projekt investieren. Außerdem entscheidet die Firma über den Bau eines Werkes in Nischni Nowgorod gemeinsam mit dem russischen Automobilhersteller GAZ.

    Severstal-Avto will in den Jahren 2008 bis 2010 gemeinsam mit ausländischen Partnern rund 500 Millionen US-Dollar in die Fahrzeugmontage investieren und plant eine Jahresproduktion von 200 000 Stück. Bereits im ersten Quartal 2009 soll ein Isuzu-Werk mit einer Jahresproduktion von 25 000 Stück in Betrieb gehen. Für das zweite Quartal ist der Beginn der Fiat-Produktion geplant, die Jahresproduktion soll bis 2010 auf 50 000 steigen.

    Neue Ssangyong-Fahrzeuge sollen in einem zu bauenden Werk in Nabereschnyje Tschelny (Tatarstan) hergestellt werden. Bis 2010 soll die Produktion auf 100 000 Fahrzeuge im Jahr aufgestockt werden.

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