03:46 21 November 2017
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    Putin hält Wirtschaftskrise in Russland für unmöglich

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    SOTSCHI, 14. September (RIA Novosti). Trotz der Instabilität auf dem Weltmarkt schließt Präsident Wladimir Putin eine Wirtschaftskrise in Russland aus.

    Die russische Wirtschaft binde sich immer enger in die Weltwirtschaft ein, was ihr sowohl Vor- als auch Nachteile bringe, sagte Putin am Freitag bei einem Treffen mit Mitgliedern des internationalen Diskussionsklubs Waldai. So habe die Hypothekenkrise in den USA bestimmte Auswirkungen auf Russland gehabt.

    Auf die schwere Wirtschaftskrise von 1998 eingehend, stellte Putin fest, dass die russische Wirtschaft heutzutage deutlich stärker sei. 1998 hatte Russland eine gewaltige Verschuldung gegenüber dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank und war mehr als heute an die Einnahmen aus den Öl- und Gasexporten angewiesen. „Die damaligen Gold- und Devisenreserven waren so klein, dass Russland keine liberale Wirtschaftspolitik betreiben konnte“, sagte der Präsident.

    Gegenwärtig sei das Verhältnis Auslandsschulden/Gold- und Devisenreserven in Russland am besten in Europa. Die russische Nationalwährung, der Rubel, sei völlig konvertierbar. Das Bruttoinlandsprodukt lege um 7,7 Prozent im Jahr zu, was von Wirtschaftsstabilität zeuge, sagte Putin.

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