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    OPEC beschließt höhere Öl-Förderquoten

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    Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat beschlossen, die Quoten für die tägliche Ölförderung ab November um 500 000 Barrel zu erhöhen.

    MOSKAU, 01. November (RIA Novosti). Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) hat beschlossen, die Quoten für die tägliche Ölförderung ab November um 500 000 Barrel zu erhöhen.

    Das teilte der katarische Minister für Industrie und Energiewirtschaft, Abdullah bin Hamad al-Attyah, mit.

    Diese Entscheidung wurde trotz des Protestes von einigen Staaten getroffen.

    Wie eine der OPEC nahe stehende Quelle RIA Novosti sagte, waren Iran, der Irak, Kuweit, Libyen, Nigeria und Venezuela gegen die Quotenänderung.

    Analytiker bewerten diese Erhöhung als unwesentlich und halten sie für eine Geste des guten Willens gegenüber den Verbrauchern, die über den Anstieg der Erdölpreise auf dem Weltmarkt beunruhigt sind.

    Wie OPEC-Sprecher Omar Farouk Ibrahim erklärte, gehe es um eine reale Steigerung der Erdölförderung.

    Nach Angaben der Analytiker fördern die OPEC-Länder, die weltweit 40 Prozent des "schwarzen Goldes" produzieren, derzeit täglich etwa 30 Millionen Barrel.

    OPEC-Generalsekretär Abdullah al-Badri betonte, dass die Entscheidung wegen der Krise des Hypothekenmarktes in den USA getroffen worden sei. Ihm zufolge spielten auch die hohen Erdölpreise eine Rolle.

    Der OPEC gehören Algerien, Angola, Venezuela, Indonesien, der Irak, Iran, Kuweit, Libyen, Nigeria, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Saudi-Arabien an.

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