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    Ukraine: Timoschenko will als Premierministerin auf Gas-Zwischenhändler verzichten

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    Julia Timoschenko will als mögliche neue Premierministerin auf Gas-Zwischenhändler für die Ukraine verzichten.

    KIEW, 05. Dezember (RIA Novosti). Julia Timoschenko will als mögliche neue Premierministerin auf Gas-Zwischenhändler für die Ukraine verzichten.

    „Wenn unsere Mannschaft an die Macht kommen wird, so werden wir alles tun, damit die zwei Länder (Russland und die Ukraine) ohne Vermittler arbeiten“, sagte sie am Dienstag am Rande einer Sitzung der Obersten Rada (Parlament).

    Für die Lieferungen von russischem und zentralasiatischem Gas an die Ukraine zeichnet sich der schweizerische Händler RusUkrEnergo verantwortlich, an dem der Gaskonzern Gasprom 50 Prozent der Aktien hält. Das halbstaatliche Unternehmen Naftogas Ukrainy kauft das Gas von RosUkrEngergo.

    Gasprom-Vorstandsvorsitzender Alexej Miller und der ukrainische Energieminister Juri Boiko einigten sich am Dienstag darauf, dass sich der Gaspreis ab der Grenze für 2008 auf 179,5 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter belaufen wird.

    Die Seiten kamen auch überein, dass der Gastransitpreis durch die Ukraine 1,7 US-Dollar betragen wird. Der jetzige Tarif liegt bei 1,6 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter je 100 Kilometer.

    Seit dem 1. Januar 2007 kaufte die Ukraine ausschließlich Gas aus Zentralasien zu einem Preis von 130 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter. Gasprom hatte zuvor in Aussicht gestellt, dass für die Ukraine ein Gaspreis von 160 US-Dollar je 1000 Kubikmeter möglich sei. Der Preis kam jedoch nicht zustande, da der russische Energieriese in die Erhöhung der Preise für turkmenisches Gas einwilligte, was sich auf den Tarif für die Ukraine auswirkt.

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