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    Waffengeschäft der USA mit arabischen Ländern floriert

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    WASHINGTON, 16. Januar (RIA Novosti). Die USA haben im Zeitraum von 1981 bis 2006 an sechs arabische Staaten - Saudi-Arabien, Kuweit, Bahrein, Katar, Vereinigte Arabische Emirate und Oman - Waffen im Gesamtwert von 72 Milliarden Dollar geliefert.

    Das teilte der Forschungsdienst des US-Kongresses mit.

    Unter den sechs arabischen Ländern, die Verbündete der USA im Kooperationsrat arabischer Staaten am Golf sind, nimmt Saudi-Arabien nach dem Umfang der amerikanischen Waffenlieferungen den ersten Platz ein. Saudi-Arabien hat in den Jahren 1981 bis 2006 von den USA Waffen und militärische Leistungen für eine Gesamtsumme von 57 Milliarden Dollar erhalten.

    Im Zusammenhang mit den vom Weißen Haus am Montag bekannt gegebenen Plänen, 900 satellitengelenkte Präzisionsbomben JDAM (Joint Direck Attack Munition) für eine Gesamtsumme von 123 Millionen Dollar erstmals an Saudi-Arabien zu liefern, teilte der Forschungsdienst mit: "Bisher wurden solche Bomben aus den USA in die Region nur an Israel, die Vereinigten Arabischen Emirate und Oman geliefert".

    Im August 2007 benachrichtigte die Administration von George W. Bush den Kongress über die Pläne, 10 000 JDAM-Bomben an Israel und 200 JDAM-Bomben an die Vereinigten Arabischen Emirate zu liefern.

    In der Benachrichtigung vom 14. Januar des laufenden Jahres wurde der Kongress über die Pläne in Kenntnis gesetzt, 900 JDAM-Sätze für die Modernisierung der konventionellen Bomben und deren Verwandlung in Präzisionswaffen an Saudi-Arabien zu liefern.

    Dieses Angebot für Saudi-Arabien enthält unter anderem 550 GBU-38-Sätze (Guides Bomb Unit) für die Bomben MK-82, 250 GBU, 31-Sätze für die Bomben MK-84 und 100 GBU-31-Sätze für die Bomben BLU-109.

    Seine Einstellung zu dem angebotenen Geschäft muss der US-Kongress bis zum 14. Februar äußern.

    Nach Angaben des US-Außenministeriums informierte die Bush-Administration im Dezember 2007 den Kongress über die Pläne, an die Mitglieder des Kooperationsrates arabischer Länder am Golf zusätzlich amerikanische Waffen für eine Gesamtsumme von 11,5 Milliarden Dollar zu liefern.

    Ranghohe Vertreter der US-Administration teilten dabei mit, dass der Gesamtumfang der zusätzlichen Lieferungen insgesamt 20 Milliarden Dollar betragen kann.