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    Gasprom und Rosatom-Konzern wollen Möglichkeiten der Nutzung von AKW in Gasindustrie prüfen

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    Vertreter des russischen Gasförderers Gasprom und der Atomholding Rosatom wollen am Mittwoch in Nischni Nowgorod Möglichkeiten der Nutzung von Atomkraftwerken in der Gasindustrie prüfen.

    NISCHNI NOWGOROD, 22. Januar (RIA Novosti). Vertreter des russischen Gasförderers Gasprom und der Atomholding Rosatom wollen am Mittwoch in Nischni Nowgorod Möglichkeiten der Nutzung von Atomkraftwerken in der Gasindustrie prüfen.

    Das teilte ein Sprecher des Afrikantow-Konstruktionsbüros für Maschinenbau, auf dessen Gelände das Treffen stattfindet, am Dienstag Journalisten mit. Es solle unter anderem geprüft werden, ob schwimmende oder auf dem Festland gebaute Atomkraftwerke in Projekte zur Erschließung aussichtsreicher Felder bzw. in den Betrieb von Verdichterstationen eingebunden werden könnten. "Auf der Tagesordnung stehen die Perspektiven der weiteren Kooperation der beiden Branchen", sagte der Sprecher.

    Das Konstruktionsbüro werde über seine Projekte von Reaktoren geringer und mittlerer Leistung und von Atomkraftwerken auf deren Basis informieren. Die Gasprom-Delegation werde voraussichtlich vom Vorstandsmitglied Bogdan Budsuljak geleitet werden. Die Atombranche werde durch den Rosatom-Vizechef Iwan Kamenskich und den stellvertretenden Direktor der staatlichen Holding Atomenergoprom, Sergej Obosow, vertreten sein, hieß es.

    Das Konstruktionsbüro war 1947 auf der Basis des Maschinenbaubetriebes Gorki eigens für die Entwicklung von Ausrüstungen für die Atomindustrie gegründet worden. Das Unternehmen wird Reaktoranlagen für das erste schwimmende Atomkraftwerk in Sewerodwinsk, für das Atomkraftwerk Belojarsk und für die neue Generation russischer Atom-U-Boote liefern.

    Das Konstruktionsbüro, das gegenwärtig von einem staatlichen Betrieb in eine Aktiengesellschaft umgewandelt wird, ist Rosatom unterstellt. Nach der Reorganisation sollen 100 Prozent der Aktien des Büros von Atomenergoprom gehalten werden.

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