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    Kreml: South Stream macht Serbien zu Verteilerzentrum für russisches Gas in Südeuropa

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    Die Verlegung der Pipeline South Stream über serbisches Territorium macht dieses Land zu einem wichtigen Transitknoten im System der Lieferungen von russischem Gas nach Europa.

    MOSKAU, 24. Januar (RIA Novosti). Die Verlegung der Pipeline South Stream über serbisches Territorium macht dieses Land zu einem wichtigen Transitknoten im System der Lieferungen von russischem Gas nach Europa.

    Das erfuhr RIA Novosti aus einer Quelle im Kreml.

    Das Abkommen, das den Bau des serbischen Abschnittes des künftigen Gasversorgungssystems South Stream vorsieht, wird am Freitag im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin, des serbischen Präsidenten Boris Tadic und des Premiers des Landes, Vojislav Kostunica, unterzeichnet.

    "Serbien wird im Grunde genommen zu einem der zentralen Transitknoten in dem aufzubauenden System der russischen Energielieferungen nach Südeuropa. Dies bedeutet einen Beitrag zur wesentlichen Festigung der Energiesicherheit von Serbien selbst und dieser Region insgesamt", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge soll im ausgeschöpften Gasfeld Banatski Dvor, 60 Kilometer nordöstlich der serbischen Stadt Novi Sad entfernt, ein unterirdisches Erdgasdepot für mindestens 300 Millionen Kubikmetern Speichervermögen eingerichtet werden.

    Das South-Stream-System ist für den Transit bzw. die Lieferung von russischem Erdgas auf dem Boden des Schwarzen Meeres sowie über die Territorien von Bulgarien und Serbien auf den Balkan und in die anderen Länder Europas bestimmt.

    Die serbischen Behörden hatten am Dienstag einen Abkommensentwurf gebilligt, der den Verkauf eines Teils der serbischen Ölgesellschaft NIS an den russischen Energiekonzern Gasprom und die Verlegung eines Abschnittes der Gaspipeline South Stream über Serbien vorsieht.

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