21:14 18 Dezember 2018
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    Kalaschnikow-Produzenten im Ausland werden zur Kasse gebeten

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    Russland verhandelt jetzt mit den Ländern, die über Lizenzen für die Produktion der Maschinenpistolen Kalaschnikow (AK) verfügen, darüber, dass diese Lizenzen bezahlt werden müssen.

    MOSKAU, 19. März (RIA Novosti). Russland verhandelt jetzt mit den Ländern, die über Lizenzen für die Produktion der Maschinenpistolen Kalaschnikow (AK) verfügen, darüber, dass diese Lizenzen bezahlt werden müssen.

    Das teilte der Erste Vizepremier Russlands, Sergej Iwanow, am Mittwoch in einer Sitzung des Föderationsrates (Oberhaus des russischen Parlaments) am Mittwoch mit.

    Im Bericht vor dem Föderationsrat verwies er heute darauf, dass in den Zeiten der Sowjetunion "zahlreiche Technologien, insbesondere im Rüstungsbereich, ins Ausland nicht einmal spottbillig, sondern gar umsonst gelangt waren". Sergej Iwanow erklärte das damit, dass in der UdSSR das geistige Eigentumsrecht, das Patentrecht, in der Praxis nicht funktionierte.

    "Infolge dessen vergab die UdSSR ihre Patente kostenlos, das passierte auch mit den Kalaschnikow-Maschinenpistolen. Wir führen jedoch heute diesbezügliche Verhandlungen", teilte der Erste Vizepremier mit.

    Nach Angaben des staatlichen Waffenexporteurs Rosoboronexport waren in den Zeiten der Sowjetunion mit 18 Staaten Abkommen über die Lizenzproduktion der AK geschlossen worden, deren Gültigkeit jetzt abgelaufen ist.

    Trotzdem stellen viele dieser Länder die Waffen von Kalaschnikow nach wie vor her, ohne Russland etwas dafür zu zahlen.

    Die Waffen von Kalaschnikow sind weltweit sehr verbreitet. Es sind die einzigen Schusswaffen, die in Wappen oder Flaggen von Staaten enthalten sind (z.B. in der Flagge von Mosambik).

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