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    RosUkrEnergo verlässt den ukrainischen Gasmarkt 2008 nicht

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    KIEW, 11. April (RIA Novosti). Das in der Schweiz eingetragene Unternehmen RosUkrEnergo, das zu 50 Prozent dem russischen Gasriesen Gasprom gehört, wird sich mit Gaslieferungen in die Ukraine beschäftigen - trotz der Beteuerungen der ukrainischen Regierung, dass sie alle Vermittler aus dem Gaslieferungsschema eliminiert.

    Das teilte der erste Vizechef des Sekretariats des ukrainischen Präsidenten, Alexander Schlapak, bei einem Briefing am Freitag in der ukrainischen Hauptstadt mit.

    "Der Vertrag ist endlich unterzeichnet. Das bedeutet, dass die Ukraine das Erdgas vertragsgemäß zu verbrauchen anfängt", sagte Schlapak.

    Wie Alexander Schlapak informierte, hat der ukrainische Gasversorger Naftogas Ukrainy einen Vertrag mit RosUkrEnergo über die Lieferung von 49,8 Milliarden Kubikmetern Gas im Jahre 2008 zum Preis von 179,5 Dollar pro 1000 Kubikmeter signiert.

    Bis heute war kein einziger Vertrag über die Gaslieferungen in die Ukraine unterschrieben, obwohl das erste Quartal 2008 schon abgeschlossen ist.

    Früher hatte die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko erklärt, dass der Konzern Naftogas Ukrainy und der russische Gaskonzern Gazprom ab 2008 zu Direktlieferungen übergehen und das Vermittlerunternehmen RosUkrEnergo und seine Tochter UkrGas-Energo aus dem Schema der Gaslieferungen ausgeschaltet würden.

    Das weitere Verbleiben des Unternehmens RosUkrEnergo im Gaslieferungsverfahren ist eine Forderung der russischen Seite, fügte der Vizechef des ukrainischen Präsidentensekretariats hinzu.

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