09:21 12 Dezember 2018
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    Ausländer zum Bau von AKW Kaliningrad eingeladen - 49-prozentige Beteiligung möglich

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    KALININGRAD, 16. April (RIA Novosti). An der Errichtung des Atomkraftwerkes Kaliningrad werden ausländische Unternehmen teilnehmen, die Energieholding Rosatom ist bereit, ihnen einen Anteil von bis zu 49 Prozent zu gewähren.

    Das erklärte der Generaldirektor von Rosatom, Sergej Kirijenko, am Mittwoch.

    "Wir sind bereit, ausländischen, vor allem europäischen Unternehmen einen Anteil am AKW Kaliningrad anzubieten", sagte Kirijenko vor der Presse.

    Nach seinen Worten könnte die ausländische Wirtschaft Ausrüstungen für den AKW-Bau im Gebiet Kaliningrad liefern.

    Dieses Projekt ist im Generalplan des Baus von Objekten der Stromwirtschaft in der Russischen Föderation bis 2020 nicht vorgesehen.

    "Die einzige Möglichkeit, die Energiesicherheit im Gebiet Kaliningrad zu gewährleisten, besteht darin, ein Atomkraftwerk zu bauen", sagte Kirijenko am Mittwoch. Gegenwärtig bekommt das Gebiet Kaliningrad 30 Prozent seiner Elektroenergie vom AKW Ignalina in Litauen. 2009 wird das AKW Ignalina außer Betrieb gesetzt.

    Der Bau des neuen Atomkraftwerkes ist im Kreis Nemanski, Gebiet Kaliningrad geplant. Im einzigen Energieblock soll ein Reaktor vom Typ WWER-1000 installiert werden.

    Kirijenko teilte mit, dass der russische Kernkraftwerksbauer Atomstroiexport als Generalauftragnehmer des Bauvorhabens auftreten werde.

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