17:51 17 Juli 2018
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    Gazprom besteht auf Recht von Investitionen in Gastransport in der EU

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    BERLIN, 20. Mai (RIA Novosti). Die russischen Unternehmen, die Energieträger nach Europa liefern, wollen sicher sein, dass sie die Möglichkeit haben, in die europäische Infrastruktur zu investieren.

    Das sagte der Chef des Departements für Außenwirtschaftstätigkeit des russischen Konzerns Gazprom, Stanislaw Zygankow, am Dienstag im Rahmen der dritten internationalen Konferenz „Energiedialog Russland-EU: Der Gasaspekt“.

    „Wenn Europa daran interessiert ist, seine partnerschaftlichen Beziehungen zu den Herstellerländern wie Russland langfristig auszubauen, müssen die russischen Unternehmen sicher sein, dass ihr Recht auf Eigentumsverwaltung unangetastet bleibt und dass die Investitionen in die Infrastruktur fortgesetzt werden können“, äußerte Zygankow.

    Zudem betonte er, dass die Einschätzungen der russischen Seite bezüglich der Risiken des „dritten Energiepakets“, das die EU-Kommission vorschlug, der diesbezüglichen Meinung vieler EU-Staaten gleichen würden.

    Die EU-Kommission schlägt unter anderem vor, die ausländischen Investitionen in die europäische Energiewirtschaft einzuschränken und die Energieunternehmen in Energieträger produzierende und Energieträger transportierende aufzuteilen.

    Diese Maßnahmen betreffen Gazprom, der nicht nur Gasproduzent, sondern auch ein wichtiger Investor in die Infrastruktur für die Gaslieferungen nach Europa ist.

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