08:18 23 August 2017
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    Russland sieht keine Gefahr für Investitionen in Fannie Mae- und Freddie Mac-Bonds

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    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Russlands Investitionen sind durch die Hypothekenkrise in den USA nicht bedroht.

    Das sagte Russlands Vizefinanzminister Dmitri Pankin am Mittwoch in der Tageszeitung "Rossijskaja Gaseta".

    Laut unterschiedlichen Angaben hatte der Staat Russland 75 bis 100 Milliarden US-Dollar in die US-amerikanischen Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac investiert, die zurzeit infolge der Krise riesige Verluste erleiden.

    "Niemand würde eine Pleite dieser Agenturen zulassen, sie werden vom Staat unterstützt", betonte Pankin. "Auf dem System von Hypotheken und Hypothek-Wertpapieren ist nämlich das gesamte amerikanische Finanzsystem aufgebaut."

    Als Folge der Krise würden lediglich die Aktienbesitzer keine Gewinne bekommen und Verluste hinnehmen müssen, weil die Aktien an Wert verlieren. "Die Bonds aber, in die russisches Geld investiert ist, haben nach wie vor das Top-Rating ‚AAA'. Die Bonität der Bonds wird vorerst von niemandem in Zweifel gezogen."

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