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    Timoschenko kündigt Kompromiss mit Gazprom im Preisstreit an

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    KIEW, 23. Juli (RIA Novosti). Nach einem Treffen mit Aleksej Miller, Vorstand des russischen Energiekonzerns Gazprom, hat die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko Fortschritte im Streit um Gasliefer-Preise festgestellt und versprochen, es werde bei Preisbildung keinen Chock geben.

    "Wir haben einen gemeinsamen Ansatz hinsichtlich der Preisbildung im kommenden Jahr gefunden", so Timoschenko am Mittwoch bei einer Kabinettssitzung.

    Ihr Treffen mit Miller am Vortag hat Timoschenko positiv bewertet. Bei Gaslieferungen in die Ukraine habe Gazprom versprochen, nicht auf einmal, sondern schrittweise zu europäischen Marktpreisen überzugehen.

    "Es wird keinen Schock geben", versicherte Timoschenko. Der genaue Gasliefer-Preis werde nach den Gesprächen Gazproms mit Kasachstan und Turkmenien festgelegt, wo Gazprom das Erdgas abkauft und hauptsächlich in die Ukraine weiter pumpt.

    Miller hatte Ende Juni gesagt, der Exportpreis für die Ukraine könne ab 2009 auf mehr als 400 US-Dollar für 1000 Kubikmeter steigen, falls sich der Ankaufspreis in Zentralasien erhöhe.

    Für das laufende Jahr hatte sich Gazprom verpflichtet, mindestens 55 Milliarden Kubikmeter Gas aus Zentralasien zu liefern. Der Preis soll sich dabei auf 179,5 US-Dollar für 1000 Kubikmeter belaufen.

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