13:08 22 August 2017
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    Gazprom-Chef Miller warnt vor akutem Energiemangel nach 2012

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    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Die Welt wird nach 2012 laut Prognose von Gazprom-Chef Alexej Miller mit einer akutem Energiemangel konfrontiert sein.

    "Wir haben die Möglichkeit versäumt, die Energieträgerpreise auf niedrigem Niveau zu halten, weil in letzter Zeit zu wenig in die Erschließung neuer Vorkommen investiert wurde", behauptet der Vorstandschef des weltgrößten Gaskonzerns in einer am Mittwoch in Moskau veröffentlichten Studie. Das fehlende globale Energie-Gleichgewicht könne durch eine aktivere Kooperation zwischen Erdgas exportierenden Ländern ausgeglichen werden.

    "Im Rahmen des Forums Gas exportierender Länder haben wir eine globale Gas-Bilanz erstellt. Das wird uns die Antwort auf die Frage geben, wann, wo und vieviel Gas gewonnen werden sollte." Dabei verzichtete Miller in seinem Beitrag auf den Begriff "Gaskartell" oder "Gas-OPEC". Die Möglichkeit, ein solches Kartell ins Leben zu rufen, wird in letzter Zeit aktiv von der internationalen Gemeinschaft diskutiert.

    "Zur Erhöhung der globalen Energiesicherheit sollten Abnehmerländer Gemeinschaftsunternehmen unter Beteiligung ausländischer Energieproduzenten gründen... Wir denken, dass vetikal integrierte Strukturen - von Produktion bis Endverbrauch - besonders erfolgreich sein würden. Dabei ist jedes Glied dieser Kette ein Joint Venture zwischen Produzenten und Abnehmern von Energieträgern", schreibt Miller.

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