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    Forbes-Liste: Jelena Baturina ist achtreichste Europäerin

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    NEW YORK, 02. September (RIA Novosti). Die Chefin des Unternehmens Inteko und Ehefrau des Moskauer Oberbürgermeisters Juri Luschkow, Jelena Baturina, ist die einzige Russin in der „Forbes“-Liste der europäischen Milliardärinnen.

    Wie es heißt, liegt sie mit einem geschätzten Vermögen von 4,2 Milliarden US-Dollar auf Platz acht.

    In der Liste sind insgesamt 22 Frauen vertreten, die auf ein Gesamtkapital von rund 112 Milliarden US-Dollar kommen.

    Die reichste Europäerin ist demnach die 88-jährige Liliane Bettencourt, die nach dem Tod ihres Vaters den Kosmetikkonzern „L’Oréal“ erbte. An zweiter Stelle liegt Birgit Rausing, eine in der Schweiz lebende Schwedin, die über ein Kapital von 14 Milliarden US-Dollar verfügt. Das Geld erbte sie von ihrem Ehemann, dem Gründer des Verpackungsherstellers Tetra Laval.

    Den dritten Platz belegt Susanne Klatten, die ein großes Aktienpaket des Konzerns BMW erbte. Außerdem leitet sie erfolgreich ein Pharmaunternehmen, das zu ihrem geschätzten Vermögen von 13,2 Milliarden US-Dollar beiträgt.

    „Forbes“ betont, dass sich unter den reichsten Milliardärinnen auch Frauen finden, die ihr Vermögen nicht geerbt, sondern selbst erarbeitet haben.

    Außer Baturina wird in diesem Zusammenhang Rosalia Mera genannt, die Gründerin des Mode-Labels Zara, das rund 4000 Geschäfte in 68 Ländern hat und seiner Inhaberin bislang insgesamt drei Milliarden US-Dollar einbrachte. Ein weiteres Beispiel ist Giuliana Benetton mit einem geschätzten Vermögen von 2,9 Milliarden US-Dollar. Das Ranking schließt die Britin Joanne Kathleen Rowling, die Autorin von sieben Bestsellern über den Zauberlehrling Harry Potter, mit einem geschätzten Vermögen von einer Milliarde US-Dollar ab.

    Baturina findet sich jedoch nicht in dem Ranking der 100 einflussreichsten Frauen der Welt, den die Zeitschrift eine Woche zuvor veröffentlicht hatte. Insgesamt gab es jedoch zwei Russinnen in dieser Liste, die Gouverneurin von Sankt Petersburg, Valentina Matwijenko (31. Platz) und die Generaldirektorin der Holding Basel, Gulschan Moldaschanowa (37. Platz).

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