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    Konditionen für Umsetzung von South-Stream-Projekt werden besser - Putin

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    Konditionen für die Umsetzung des South-Stream-Projekts zur Gasversorgung Südeuropas sind nach Ansicht von Russland Ministerpräsident Wladimir Putin besser geworden.

    SOTSCHI, 18. September (RIA Novosti). Konditionen für die Umsetzung des South-Stream-Projekts zur Gasversorgung Südeuropas sind nach Ansicht von Russland Ministerpräsident Wladimir Putin besser geworden.

    "Verhandlungen zwischen Russland und zentralasiatischen Gaskonzernen über den Erwerb von Gas sind so gut wie abgeschlossen, die Partner sind auf den Modus für die Preisbildung einig. Das macht das Projekt immer attraktiver", sagte Putin am Donnerstag bei einem Treffen mit seinem bulgarischen Amtskollegen Sergej Stanischew im russischen Schwarzmeer-Kurort Sotschi.

    Über die Gaspipeline South Stream zwischen Russland und Italien soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Das Projekt im voraussichtlichen Gesamtwert von 14 Milliarden Euro wird von Gazprom und dem italienischen Energieversorger Eni auf Paritätsgrundlage realisiert. Die ersten Lieferungen sind für 2013 geplant. Ein 900 Kilometer langer Teil der Leitung - zwischen der russischen und der bulgarischen Schwarzmeerküste - wird auf dem Meeresgrund verlegt. Dabei beträgt die maximale Tiefe mehr als zwei Kilometer.

    Putin würdigte auch die Kooperation zwischen Russland und Bulgarien bei der Realisierung des Projekts zum Bau einer Ölleitung zwischen Bulgarien und Griechenland sowie in der Atomwirtschaft. Die Pipeline im Gesamtwert von 1,5 Milliarden Euro soll die bulgarische Schwarzmeerstadt Burgas mit dem griechischen Ägäis-Hafen Alexandroupolis verbinden. Der Baubeginn ist 2009.

    2005 hatte der russische Konzern Atomstroiexport bei einer Ausschreibung zum Bau des bulgarischen Atomkraftwerks Belene gewonnen. Geplant ist die Errichtung von zwei Reaktorblöcken des Typs WWER mit einer Leistung von je 1000 Megawatt. Die Arbeiten hatten bereits am 3. September begonnen.

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