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    Russische Stromversorger Inter RAO UES hat keine Angst vor Finanzkrise

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    MOSKAU, 23. Oktober (RIA Novosti). Die Weltfinanzkrise wird keinen negativen Einfluss auf den russischen Stromversorger Inter RAO UES ausüben, wie Jewgeni Dod, Vorstandsvorsitzender des Unternehmens, am Donnerstag mitteilte.

    "Der Markt der syndizierten Kredite schließt sich. Das Refinanzierungsschema ändert sich. Da aber unsere Finanzlage stabil ist und wir keine schwere Schuldenlast haben, so fühlen wir uns ruhig", sagte Dod.

    Ihm zufolge wird das Unternehmen zwar sparen müssen, aber den Höhepunkt der Krise schadlos überstehen.

    Dod sicherte zu, dass Inter RAO UES in Russland all seine Investitionsprojekte erfüllen wird. "Bei ausländischen Projekten werden wir die besten wählen."

    Der Chef von Inter RAO UES hob hervor, dass sich die Finanzkrise keinesfalls auf das bevorstehende Geschäft mit der Vnesheconombank(VEB, Bank für Außenwirtschaft) auswirken wird. Zuvor wurde mitgeteilt, dass VEB bis Oktober 25 Prozent der Aktien von Inter RAO UES für 50 Milliarden Rubeln (1 Euro = ca. 36 Rubel) übernehmen will.

    Es wird angenommen, dass der VEB-Einstieg durch den Erwerb einer zusätzlichen Aktienemission des Stromunternehmens erfolgen wird.

    Als ausländische Investoren am Bau des Kaliningrader (Baltischen) Atomkraftwerks von Inter RAO UES sollen vor allem baltische Staaten Interesse zeigen.

    Dod betonte, dass das Unternehmen die Absicht habe, Ingeneeringgeschäfte zu entwickeln und einen neuen Plan für die Expansion auf dem Weltmarkt zu erstellen. Zu den Ländern, die für Inter RAO UES von Interesse sind, sollen Kuba, Venezuela, Nikaragua und Thailand gehören.

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