04:59 25 September 2018
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    Russland rechnet mit riesigen Uranvorräten in Brasilien

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    Die russische Atomholding Rosatom bietet Brasilien eine Kooperation bei der Uranerkundung an, um die Vorräte zu erhöhen und somit den Weg für groß angelegte Atomprojekte zu ebnen.

    BRASILIA, 31. Oktober (RIA Novosti). Die russische Atomholding Rosatom bietet Brasilien eine Kooperation bei der Uranerkundung an, um die Vorräte zu erhöhen und somit den Weg für groß angelegte Atomprojekte zu ebnen.

    „Die erste Kooperationsrichtung ist die Erkundung und die Förderung von Uran. Das haben wir schon sowohl auf Konzern- als auch auf Ministerebene erörtert. Es gibt ein Interesse“, so Rosatom-Chef Sergej Kirijenko bei seinem Besuch in Brasilien.

    Die Uranerkundung sei bislang nur auf einem Viertel des brasilianischen Territoriums erfolgt. Es habe sich dabei um Vorkommen gehandelt, die nicht tiefer als 100 Meter unter der Oberfläche lägen. Selbst diese Schürfarbeiten hätten es aber dem Land ermöglicht, mit 350.000 Tonnen erkundeten Vorräte auf weltweitem Platz sechs zu landen.

    „Wenn hier moderne Technologien für tiefere Erkundung, die Russland zur Verfügung stehen, eingesetzt werden, so können Brasiliens Uranvorräte verdreifacht oder sogar verzehnfacht werden“, hieß es.

    Das sei eine „gute Nachricht für die weltweite Atomenergie“. Noch vor einem Jahr habe eine Hypothese besagt, dass die weltweiten Uran-Naturvorräte für geplante ambitionierte Projekte nicht ausreichen würden. „Brasiliens Beispiel zeigt, dass das nicht stimmt. Die Vorräte würden ausreichen“, so Kirijenko.

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