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    Warenumsatz Russland/Brasilien erreicht zehn Milliarden Dollar - Rosatom-Chef

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    BRASILIA, 31. Oktober (RIA Novosti). Der Generaldirektor der russischen Atomenergiebehörde Sergej Kirijenko, der die russische Delegation bei Russlands Kulturtagen in Brasilien leitete, ist sicher, dass der Warenumsatz zwischen beiden Ländern bald mehr als zehn Milliarden US-Dollar betragen wird, unter anderem aufgrund der Kooperation in der Atomenergie.

    Das sagte er bei einem Briefing in Brasilia vor der Presse im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Besuch der russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in dieser Republik.

    Kirijenko betonte, der Warenumsatz beider Staaten wachse sehr schnell und dass der brasilianische Vizepräsident geäußert habe, dass kein Zweifel an der Erzielung eines diesbezüglichen Werts von zehn Milliarden US-Dollar bestünde.

    Laut dem Rosatom-Chef wird die Zusammenarbeit in der Atomenergie möglicherweise zu einer Hauptrichtung für die Entwicklung des Warenumsatzes.

    "Doch das Wichtigste ist, unter anderem im Hinblick auf die Finanzkrise, dass die Wirtschaften unserer Länder nicht auf einer virtuellen, sondern auf einer realen Wirtschaft gründen. Natürlich trifft die Krise auch unsere Staaten, doch wir haben alle Möglichkeiten, aus dieser Krise viel stärker herauszukommen, als wir in sie hineingeraten sind", so Kirijenko.

    Russlands Kulturtage in Lateinamerika begannen am 17. Oktober in Kuba und gehen bis 17. November. Das Ziel dieses Projektes ist es, die politischen, geistigen, kulturellen, wissenschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Kontakte Russlands mit diesen sich dynamisch entwickelnden Regionen auszubauen und zu festigen.

    An dem Projekt beteiligen sich sieben lateinamerikanische Staaten: Kuba, Costa Rica, Venezuela, Brasilien, Argentinien, Chile und Paraguay. Die Organisatoren des Projekts sind das Russische Zentrum für internationale wissenschaftliche und kulturelle Zusammenarbeit bei dem russischen Außenamt, das Außenamt, die Russisch Orthodoxe Kirche, das Kulturministerium, das Wirtschaftsministerium, das Industrie- und Handelsministerium, das Ministerium für regionale Entwicklung, der russische Industriellen- und Unternehmerverband sowie die russische Industrie- und Handelskammer.

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