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    Russland hilft Venezuela bei Offshore-Gasförderung

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    MEXIKO, 31. Oktober (RIA Novosti). Ein russisches Bohrinsel-Schiff wird demnächst in Venezuela eintreffen und mit der die Gasförderung zu beginnen.

    "In den Golf von Venezuela kommt das russische Bohrinsel-Schiff für die Aufnahme von Bohrarbeiten zur Gasgewinnung", sagte der venezolanische Präsident Hugo Chavez. "Das Gas wird für die Entwicklung des westlichen Teils Venezuelas genutzt. Wir planen zudem, ein Gasverflüssigungswerk zu bauen", fügte Chavez hinzu.

    Gazprom hatte 2005 eine Ausschreibung für den Abbau der Gasvorkommen Urumako-1 und Urumako-2 im Rahmen des Projekts Rafael Urdaneta für die Gasförderung im Golf von Venezuela gewonnen.

    Dieses Projekt umfasst 29 Blöcke, von denen sich 18 im Golf von Venezuela und elf an der Küste des nördlichen Bundesstaats Falcon befinden. In das Projekt müssen zumindest 20 Milliarden US-Dollar investiert werden.

    Der Monopolist für die Gewinnung von Gas und Erdöl ist der Staatskonzern Petroleos de Venezuela S.A. (PDVSA).

    Entsprechen den Bedingungen der Ausschreibung gründete Gazprom zwei Aktiengesellschaften - UrdanetaGazprom-1 und UrdanetaGazprom-2 mit Venezuela.

    Nach Expertenschätzungen betragen die Erdgasvorräte in den Blöcken Urumako-1 und Urumako-2 etwa 100 Milliarden Kubikmeter.

    Die nachgewiesenen Erdgasvorräte Venezuelas machen 4,1 Billionen Kubikmeter aus. Der südamerikanische Staat liegt damit auf dem zweiten Platz in der westlichen Hemisphäre nach den USA.

    Der venezolanische Präsident teilte mit, dass auch andere russische Schiffe in der nächsten Zeit an die Küste Venezuelas kommen werden.

    "Zu uns begeben sich Schiffe der russischen Kriegsmarine: der Atom-Raketenkreuzer "Pjotr Welikij", andere Schiffe und U-Boote. Sie werden die Übungen mit den bolivarianischen Seestreitkräften durchführen", sagte Chavez.

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