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    US-Kongress vertagt Entscheidung über Hilfspaket für Ford, Chrysler und GM

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    WASHINGTON, 21. November (RIA Novosti). Der US-Kongress will über die Bereitstellung von 25 Milliarden US-Dollar für die Rettung der Autokonzne Ford, Chrysler und General Motors vor dem Bankrott frühestens in der ersten Dezemberwoche prüfen.

    Das sagten die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi , und der Chef des US-Senats, Harry Reid.

    Die Verzögerung begründete Reid mit der Tatsache, dass "niemand einen Plan vorgeschlagen hat, der das Repräsentantenhaus und den Senat durchlaufen und von Präsident Bush signiert werden hätte können".

    Das Weiße Haus und die republikanischen Senatoren treten gegen eine finanzielle Unterstützung für die Autogiganten auf, die aus dem 700 Milliarden Dollar schweren Rettungspaket für die US-Wirtschaft finanziert werden soll, da es ausschließlich für das Finanzsystems vorgesehen ist.

    Einige Senatoren kritisieren zudem die Konzernchefs, weil sie einerseits gewaltige Summen fordern, jedoch nicht erklären können, wie diese Gelder genau verwendet werden sollen.

    Pelosi und Reid unterstrichen, die drei US-Autoriesen seien dazu verpflichtet, dem Kongress spätestens bis zum 2. Dezember diesbezügliche Pläne vorzulegen.

    Ford reagierte als erstes auf diese Erklärung und begrüßte die Möglichkeit, dem Kongress einen Finanzplan vorzulegen.

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