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    Spanischer Versicherer will zwei Prozent der Repsol-Anteile an russische LUKoil abtreten

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    MADRID, 21. November (RIA Novosti). Die spanische Versicherungsanstalt Mutua Madrilena will ihren Anteil an Spaniens führendem Minieralölkonzern Repsol YPF an den zweitgrößten russischen Ölförderer LUKoil abtreten.

    Der Versicherer werde von seinem zweiprozentigen Repsol-Anteil trennen, wenn LUKoil mindestens 27 Euro pro Aktie anbiete und ein Geschäft mit dem Bauunternehmen Sacyr-Vallehermoso zustandebringe. Das meldete die spanische Nachrichtenagentur EFE am Freitag unter Berufung auf Unternehmenskreise in Madrid.

    Mutua führe bislang keine Verhandlungen mit LUKoil. Der Versicherer wolle das Ergebnis der Gespräche (von LUKoil) mit dem Konzern Sacyr-Vallehermoso abwarten, der angesichts des dringenden Bedarfs an liquiden Mitteln infolge der Finanzkrise seinen 20-prozentigen Repsol-Anteil veräußern wolle, hieß es.

    Zuvor hatte bereits die Bankengruppe La Caixa erklärt, sie werde ihre Repsol-Aktien an LUKoil verkaufen, wenn die Russen den 20-prozentigen Repsol-Anteil von Sacyr-Vellehermoso übernehmen. La Caixa hält insgesamt 12,68 Prozent der Repsol-Aktien über ihr Investmentsparte Criteria und das Unternehmen Repinves. LUKoil wollte die Angaben nicht kommentieren.

    Repsol zählt zu den zehn weltgrößten Energiekonzernen. 2007 gewann das Unternehmen 24 Millionen Tonnen Öl. Die Tagesförderung liegt im Durchschnitt bei 1,2 Millionen Barrel Öläquivalent. 40,63 Prozent der Repsol-Aktien werden auf freiem Markt gehandelt.

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