10:58 24 August 2017
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    EIL - Gazpromneft und TNK-BP wollen Rechtsmittel gegen russisches Kartellamt einlegen

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    MOSKAU, 24. November (RIA Novosti). Gazprom-Öltochter Gazpromneft und der russisch-britische Energiekonzern TNK-BP wollen Rechtsmittel gegen das russische Kartellamt einlegen.

    "Wir werden die Entscheidung des Föderalen Antimonopoldienstes anfechten, das Unternehmen zu bestrafen", sagte ein Gazpromneft-Sprecher am Montag in Moskau. Auch TNK-BP wolle alle gesetzlichen Mittel anwenden, um die Entscheidung des Kartellamtes rückgängig zu machen, den Konzern "wegen des Missbrauchs der Monopolstellung" zu bestrafen, hieß es.

    Am Montag hatte das Kartallamt Gazpromneft und TNK-BP mit Strafen von 1,356 Milliarden bzw. 1,112 Milliarden Rubel belegt. Seine Entscheidung begründete die Kartellbehörde damit, dass die beiden Unternehmen sowie Rosneft und LUKoil im vergangenen Sommer die Preise für Benzin, Kerosin und Heizöl zu stark erhöht hatten.

    Mitte September forderte das Kartellamt acht russische Ölkonzerne auf, die Benzinpreise im Zusammenhang mit dem Rückgang der Weltmarktpreise für Rohöl zu senken. "Die Benzinpreise in den USA fielen seit Sommer um 15 bis 20 Prozent, während sie in Russland im Grunde unverändert blieben", betonte das Kartellamt.

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