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    Russlands Regierung korrigiert BIP-Prognose und Staatsetat für 2009

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    WIEN, 01. Dezember (RIA Novosti). Für das kommende Jahr prognostiziert Russlands Wirtschaftsministerium ein BIP-Wachstum von 3,0 bis 3,5 Prozent. Das teilte Vizewirtschaftsminister Andrej Klepatsch am Sonntag bei einem Russischen Wirtschafts- und Finanzforum in Wien mit.

    "Der sinkende Ölpreis verursacht keine Krise", betonte er. "Im kommenden Jahr wird Russlands Wirtschaft ein Wachstum von 3,0 bis 3,5 Prozent aufweisen und 2010 auf einen Trend von 5,0 Prozent kommen."

    Laut einer Prognose seines Ministeriums wird das russische Öl der Marke Urals im Durchschnitt 50 US-Dollar pro Barrel kosten. 2010 wird der Preis auf 55 Dollar steigen und 2011 weitere fünf Dollar zulegen.

    Dementsprechend wurde auch die Prognose der sozialökonomischen Entwicklung für die Jahre 2009 bis 2011 korrigiert. Sie soll am heutigen Montag der Regierung vorgelegt werden.

    Nach seiner Schätzung wird die Finanzkrise rund zwei Jahre dauern, nämlich "2009 und die Hälfte oder mehr von 2010".

    Nach einer Neufassung der Prognose der sozialökonomischen Entwicklung wird auf der Staatshaushalt 2009 revidiert. "Dies wird voraussichtlich im 1. Quartal 2009 geschehen", meinte er.

    Zugleich hatte sein Ministerium auch ein pessimistisches Szenario konzipiert, demgemäß der Barrelpreis auf 30 Dollar sinken wird.

    Wie Russlands Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am 26. November mitgeteilt hatte, wird der durchschnittliche Jahrespreis für das russische Öl im scheidenden Jahr bei rund 96 US-Dollar liegen.

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