20:01 23 September 2017
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    Russland und China nehmen Kredit- und Öl-Verhandlungen in dieser Woche wieder auf

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    MOSKAU, 01. Dezember (RIA Novosti). Die russischen Konzerne Transneft und Rosneft wollen bereits in dieser Woche Verhandlungen mit Vertretern Chinas über Kredite und Ölversorgung wieder aufnehmen.

    Das teilte der Vizepräsident des Pipeline-Betreibers Transneft, Michail Barkow, am Montag in Moskau mit. Beide Länder hatten sich Ende Oktober auf den Bau einer Pipeline von Sibirien nach China mit einer Jahreskapazität von rund 15 Millionen Tonnen Öl geeinigt. Zudem sollen Transneft und Russlands größter Ölproduzent Rosneft insgesamt 25 Milliarden US-Dollar Kredite erhalten. Mit diesen Geldern würde sich China ubereinstimmenden Medienberichten zufolge bis etwa zum Jahr 2030 rund 300 Millionen Tonnen russisches Öl sichern. Die vereinbarte Pipeline soll von der russischen Ostsibirien-Pazifik-Leitung nach China abgezwigt werden.

    Die am 6. November begonnenen Gespräche wurden nach einer Woche abgebrochen, weil sich die chinesische Seite nicht mit dem Kreditsatz einverstanden war und mehr Sicherheitsgarantien haben wollte. Der Bau der Pipeline nach China war am 28. Oktober bei einem Besuch des chinesischen Regierungschefs Wen Jiabao in Russland vereinbart worden. Das Dokument wurde vom staatlichen chinesischen Energieunternehmen CNPC und dem russischen Pipeline-Betreiber Transneft unterzeichnet.

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