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    Russlands erstes Gasverflüssigungswerk startet mit Produktion

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    JUSCHNO-SACHALINSK, 23. Januar (RIA Novosti). Russlands erstes Werk für Erdgasverflüssigung im Süden der Sachalin-Insel (Pazifikküste) mit einer Jahresproduktion von 9,6 Millionen Tonnen Flüssiggas geht am 18. Februar in Betrieb.

    "Die Eröffnungsfeier des Werks ist für den 18. Februar vorgesehen. Am selben Tag wird der erste Frachter mit Flüssiggas des Werks beladen", teilte Jewgeni Rjabzew, stellvertretender Leiter der Zollbehörde Sachalins, am Freitag mit.

    Ihm zufolge wird im Werk Erdgas verarbeitet, das beim Sachalin-2-Projekt gewonnen und durch eine 800 Kilometer lange Rohrleitung gepumpt wurde. Das Flüssiggas des Werks sollen Tanker mit einem Fassungsvermögen von 18 000 bis 145 000 Kubikmetern transportieren.

    Insgesamt sind 160 Verladungen im Jahr ab dem Werk geplant. Davon will multinationale Projektbetreiber Sakhalin Energy 40 Prozent durchführen, der zu diesem Zweck fünf neue Tanker bauen lässt. "Die restlichen 60 Prozent werden die sieben Hauptkäufer des Flüssiggases aus Japan und Südkorea mit ihren Schiffen transportieren", führte Rjabzew aus.

    Der größte Teil dieses Gases wurde bereits für 25 Jahre im Voraus an Energieunternehmen in Japan, den USA und Südkorea verkauft.

    Die Gesamtkosten des Sachlin-2-Projekts belaufen sich auf etwa 20 Milliarden US-Dollar. Dabei werden die Vorkommen Piltun-Astochskoje und Lunskoje erschlossen, deren förderbaren Vorräte auf 150 Millionen Tonnen Erdöl und 500 Milliarden Kubikmeter Erdgas geschätzt werden.

    Aktionäre von Sakhalin Energy sind Gazprom (50 Prozent), Royal Dutch/Shell (27,5 Prozent) sowie die japanischen Konzerne Mitsui (12,5 Prozent) und Mitsubishi (zehn Prozent).

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