18:59 23 Oktober 2017
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    SuperJet-100-Hersteller bittet um Staatshilfen

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    Der Hersteller des neuen russischen Passagierflugzeugs Sukhoi SuperJet-100 will den Staat um Hilfe bitten, um die Umsetzung des ambitionierten Projektes zu sichern.

    MOSKAU, 28. Januar (RIA Novosti). Der Hersteller des neuen russischen Passagierflugzeugs Sukhoi SuperJet-100 will den Staat um Hilfe bitten, um die Umsetzung des ambitionierten Projektes zu sichern.

    Die Sukhoi Civil Aircraft Company (SCAC), Tochterfirma des Sukhoi-Konzerns, brauche zurzeit 3,6 Milliarden Rubel (rund 82 Millionen Euro) Staatshilfe, sagte der für Programmkoordinierung zuständige Vizepräsident Igor Winogradow am Mittwoch vor Mitgliedern des Verkehrsausschusses der russischen Staatsduma.

    „Dann haben wir eine reale Chance, dieses Programm erfolgreich abzuschließen“, so Winogradow.

    Vor diesem Hintergrund wurde in der Sitzung des Ausschusses beschlossen, die Regierung um eine möglichst schnelle Erhöhung der Finanzierung zu bitten.

    Winogradow sagte weiter, die SCAC habe schon große finanzielle Schwierigkeiten und sei gezwungen gewesen, das Personal um zehn Prozent abzubauen: „Das Arbeitstempo nimmt trotzdem zu: Gegen Sommer steigen vier Maschinen in die Luft“.

    Zurzeit absolvieren zwei Superjet-Maschinen Testflüge, der erste davon hatte im Mai 2008 stattgefunden.

    SuperJet-100 soll die veralteten Flugzeuge der Typen Tu-134 und Jak-42 ablösen. Der Sukhoi-Konzern rechnet auch mit großen Export-Aufträgen.

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