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    Gasverträge mit Russland benachteiligen Ukraine - Juschtschenkos Sprecher

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    KIEW, 28. Januar (RIA Novosti). Die zwischen den Chefs von Gazprom und Naftogaz, Alexej Miller und Oleg Dubina, am 19. Januar dieses Jahres in Moskau unterzeichneten Gasverträge benachteiligen die Ukraine, werden aber trotzdem bedingungslos erfüllt.

    Das versicherte Roman Schukowski, Chef der Hauptabteilung soziale und wirtschaftliche Entwicklung im Sekretariat des ukrainischen Präsidenten, am Mittwoch in Kiew. "Gegenwärtig gibt es weder Vollmachten noch Gründe dafür, diese Vereinbarungen rückgängig zu machen, sei es durch den Rat für nationale Sicherheit und Verteidigung oder mit Hilfe eines anderen Instruments."

    "Niemand sagt, dass diese Verträge für uns günstig sind. Das ist auch die Position des Sekretariats des Präsidenten in dieser Frage. Sie ist darauf ausgerichtet, dass sich alle darüber klar werden, was unterschrieben wurde. Aber das betrifft auf gar keinen Fall eine Revision dieser Verträge. Das ist eine Frage bilateraler Verhandlungen, die in nächster Zeit aufgenommen werden sollen", sagte Schukowski.

    Zuvor hatte der Präsidentenbeauftragte für Energiesicherheit, Bogdan Sokolowski, erkärt, dass die mit Russland zustande gebrachten Gasverträge revidiert werden könnten, sollte bewiesen werden, dass Naftogaz-Chef Dubina sie "unter Druck" unterzeichnet hatte. Unterdessen sagte Dubina am Mittwoch in Kiew, dass er bei der Unterzeichnung der Verträge "von niemandem unter Druck gesetzt wurde".

    Am 19. Januar hatten Miller und Dubina zwei Dokumente signiert. Es geht um einen Vertrag über die Gasversorgung der Ukraine und um einen Vertrag über den Transit von russischem Gas durch das Territorium der Ukraine. Die beiden Papiere haben eine Laufzeit von zehn Jahren.

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