19:13 23 Oktober 2017
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    LKW-Hersteller KamAZ stoppt wieder Fließband - keine Aufträge

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    Der russische LKW-Hersteller KamAZ stoppt am heutigen Donnerstag wiederholt sein Hauptfließband. Grund dafür ist die ausbleibende Nachfrage, erfuhr RIA Novosti im Pressedienst des Unternehmens.

    KASAN, 29. Januar (RIA Novosti). Der russische LKW-Hersteller KamAZ stoppt am heutigen Donnerstag wiederholt sein Hauptfließband. Grund dafür ist die ausbleibende Nachfrage, erfuhr RIA Novosti im Pressedienst des Unternehmens.

    Die Produktion wird zunächst für zwei Wochen ausgesetzt, hieß es.

    "Noch vor Kurzem mussten die Besteller Schlange stehen, heute aber gibt es keine Aufträge mehr", sagte der Sprecher. "Es bleibt zu hoffen, dass sich die Situation durch die Maßnahmen der Regierung ändern wird. Wahrscheinlich werden wir Ende Februar hinsichtlich unserer Zukunft klarer sehen."

    In den vergangenen drei Monaten waren die KamAZ-Beschäftigten bereits zweimal - vom 24. November bis zum 7. Dezember und vom 23. Dezember bis zum 19. Januar - in Zwangsurlaub geschickt worden. Die Beschäftigten erhielten dabei 2/3 ihrer Löhne.

    Ab dem 4. Oktober stellte KamAZ die Produktion auf eine 32-Stunden-Woche um.

    Momentan zählt der elftgrößte Lkw-Hersteller und der achtgrößte Dieselmotoren-Produzent der Welt rund 50 000 Beschäftigte. Die KamAZ-Gruppe setzt sich aus insgesamt 96 Betrieben in ganz Russland zusammen. Das Stammhaus befindet sich in der Stadt Nabereschnyje Tschelny in der russischen Teilrepublik Tatarstan, an den Ufern der Kama.

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