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    OPEC: Erdölförderung wird weiter reduziert und Ölpreise gehen hoch

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    ABU DHABI, 29. Januar (RIA Novosti). Die Opec-Länder können die Erdölförderung weiter reduzieren, um wieder Stabilität auf dem Welterdölmarkt zu erreichen.

    Das sagte der Generalsekretär der Organisation, Abdullah al-Badri, in einem Zeitungsinterview an Rande des Wirtschaftsforums in Davos.

    Der Opec-Chef hält sogar einen Preis von 50 US-Dollar pro Barrel für zu niedrig, berichtet ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Abu Dhabi.

    Die Opec hat seit September 2008 die Erdölförderung um täglich 4,2 Millionen Barrel reduziert und "wird ohne Schwanken neue Entscheidungen treffen, um die Stabilität auf dem Weltmarkt wiederherzustellen", sagte der Opec-Generalsekretär der in London erscheinenden arabischsprachigen Tageszeitung "Al-Sharq al-Awsat".

    "Sogar wenn der Erdölpreis auf 50 Dollar pro Barrel steigen wird, wird dieser Preis zu niedrig sein. Er stimuliert (die Erdölproduzenten) nicht, die Investitionen (in die Ölbranche) zu eskalieren", hieß es im Interview.

    Der Opec-Chef äußerte im Gespräch mit der Zeitung die Hoffnung, dass alle Mitgliedsländer dieser Organisation bis zum 15. Februar, an dem die nächste Opec-Konferenz stattfinden soll, "alle Beschlüsse über die Reduzierung der Erdölförderung voll und ganz erfüllen werden".

    Auf der jüngsten Opec-Konferenz, die im September in Oran (Algerien) stattgefunden hatte, beschlossen die Teilnehmer, die Ölförderung um zwei Millionen Barrel pro Tag zu reduzieren.

    Im Dezember sagte Abdullah al-Badri in einem anderen Interview, das er der saudischen Zeitung "Al Hayat" ("Das Leben") gewährt hatte, der Preis für das Erdöl würde sich in der zweiten Jahreshälfte 2009 erhöhen und Anfang 2010 könnte der gewünschte Preis von 75 Dollar pro Barrel erreicht werden.

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