05:50 18 Oktober 2017
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    Medwedew: Russland verzichtet trotz Krise nicht auf Bau neuer Pipelines nach Europa

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    Trotz des weltweiten Finanzkollaps verzichtet Russland laut Präsident Dmitri Medwedew nicht auf den Bau der neuen Gaspipelines, Nord Stream und South Stream, nach Europa.

    MOSKAU, 30. Januar (RIA Novosti). Trotz des weltweiten Finanzkollaps verzichtet Russland laut Präsident Dmitri Medwedew nicht auf den Bau der neuen Gaspipelines, Nord Stream und South Stream, nach Europa.

    Auch den Bau des AKW Belene in Bulgarien werde Russland nicht aus Eis legen, sagte Medwedew am Freitag in einem Interview für bulgarische Medien. Im Zusammenhang mit der Krise räumte er eine Aussetzung von unbedeutenden Projekten ein. "Was die Großprojekte anbetrifft, so halten wir daran fest."

    Die Gasleitung Nord Stream soll bis 2012 von Russland durch die Ostsee nach Deutschland gebaut werden und erstmals Direktlieferungen von russischen Erdgas nach Europa ermöglichen. Durch die geplante Pipeline South Stream, die auf dem Grund des Schwarzen Meeres errichtet werden soll, soll russisches Erdgas nach Bulgarien sowie Serbien, Ungarn und Griechenland fließen. Das Atomkraftwerk im bulgarischen Belene wird vom russischen Unternehmen Atomstroyexport gemeinsam mit dem europäischen Konsortium CARSIB gebaut und soll 2014 ans Netz gehen.