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    Russland und Iran starten Zusammenarbeit im Eisenbahnwesen

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    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Der Präsident der staatlichen russischen Eisenbahn (RZD) Wladimir Jakunin, die Leiter der iranischen Eisenbahn, die Mitarbeiter des Ministeriums für Eisenbahn- und Transportwesen Irans und andere hohe Persönlichkeiten nehmen am Montag am feierlichen Start der Elektrifizierungsarbeiten der 48 Kilometer langen Eisenbahnstrecke Tebriz-Azarshahr teil, teilt der RZD-Pressedienst mit.

    Der Elektrifizierung der Strecke Tebriz-Azarshahr trägt sozialen Charakter: damit soll die Transportfrage für die Studenten aus Tebriz zur Pädagogischen Universität gelöst werden, heißt es in der Pressemitteilung.

    In Verbindung mit dem feierlichen Beginn der Elektrifizierung wird die Konferenz "Aussichten der russisch-iranischen Zusammenarbeit im Eisenbahnwesen" abgehalten.

    Wladimir Jakunin will am Montag mehrere bilaterale Treffen mit iranischen Politikern und Geschäftsleuten durchführen.

    Am 29. März 2008 hatte die russische Eisenbahn den Vertrag mit Iran über die Elektrifizierung der Eisenbahn Tebriz-Azarshahr unterzeichnet, der die Ausarbeitung des Projektes und die unmittelbaren Bauarbeiten im Laufe von neun Monaten sowie eine Garantiefrist von 18 Monaten vorsieht.

    Die im Vertrag aufgelisteten Arbeiten übernehmen die RZD-Tochter Zarubeshstroitechnologija und deren Nachauftragnehmer. Gebaut wird mit vorwiegend russischen Baustoffen und Ausrüstungen.

    Das Projekt ist im Memorandum über die langfristige Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran vom 16. Oktober 2006 festgeschrieben.

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